Wiener Philharmoniker

Die Geschichte des Wiener Philharmonikers begann am Ende des Jahres 1988, als es durch eine neue Gesetzgebung möglich wurde, dass auch Münzen aus Feingold zum Tageskurs produziert und mit einem geringen Aufgeld vertrieben werden durften. Aus dieser Situation heraus kreierte die Münze Österreich den Wiener Philharmoniker. In der damaligen Situation war es natürlich naheliegend, sich als Motiv für eines der bekanntesten Orchester für klassische Musik weltweit, die Wiener Philharmoniker, zu entscheiden.Als diese Namensidee geboren wurde, war man allerdings anfangs beim Orchester eher unsicher, ob dieser Schazug strategisch gesehen sinnvoll war. Glücklicherweise war jedoch der Legende nach die Frau des damaligen Orchestervorstandes „Feuer und Flamme“ für die Idee, eine Anlagemünze aus Gold und Silber mit eben diesem Namen „Wiener Philharmoniker“ zu produizieren und damit auch den weltweiten Ruf des Orchesters noch deutlich zu steigern.


Anlagegold24

Die Gestaltung der Anlagemünze wurde durch den Chefgraveur der Münze Österreich, Herrn Thomas Pesendorfer übernommen. Auf der Vorderseite der Anlagemünze werden die Musikinstrumente des Orchesters und der Zusatz „Wiener Philharmoniker“ abgebildet. Die Rückseite ziert die vom Neujahrskonzert weltbekannte Orgel aus dem goldenen Saal des Wiener Musikvereins und den Nennwert. Nach wie vor ist die Münze abgesehen von der Änderung DM->Euro und dem jeweiligen Prägejahr absolut unverändert.

Als der Goldphilharmoniker dann im Oktober 1989 auf den Markt kam, war dieser in zwei Varianten erhältlich. Einmal als Viertel Unze Feingold und einmal als eine Unze Gold. Binnen kurzer Zeit wurde diese Bullionmünze zu einem großen Erfolg, und auch in Kanada, USA, Südafrika und Australien wurde schnell bekannt, dass eine neue populäre Anlagemünze aus Österreich auf den Markt drängt. Auch hier wurden schnell größere Stückzahlen umgesetzt. Schon nach drei Monaten waren über 600.000 Bulliongoldmünzen verkauft.

Später kamen dann noch die 1/10 Unze für Kleinstanleger und die 1/2 Unze Goldmünze zum sortiment dazu, was die Goldmünzenkollektion der Münze Österreich auf ein Quartett anschwellen liess.

Bis heute ist der Wiener Philharmoniker die einzige europäische Anlagemünze mit einem Euro Nennwert.

Seit Prägungsbeginn des Wiener Philharmonikers im Wendejahr 1989 wurden weltweit über 8,7 Millionen Unzen Wiener Philharmoniker ausgeliefert und die Zahlen steigen stetig an. Die Wiener Philharmoniker aus Silber können bei fast allen bekannten Edelmetallshops gekauft werden.

Als besonderes Schmankerl wurde zum fünfzehnjährigen Jubiläum im Jahr 2004 dieser bedeutenden Anlagemünze eine Special Edition aufgelegt: 15 Münzen mit einem Gehalt von 1000 Goldunzen Feingold. Der Prägewert betrug bei diesen 100.000 Euro, was natürlich wie immer bei Anlagemünzen deutlichen unter dem tatsächlichen Edelmetallwert ist.